Selbstbewusst durchs Leben. Wie geht das?

Selbstbewusst durchs Leben. Wie geht das?

Ich bin ein viel beschäftiger und sehr gefragter Kater. Von daher sind meine Tipps unfassbar viel wert, aber ich muss mich kurz halten, weil ich so viel zu tun habe und ich nicht weiß, wo mir die Schnurrhaare stehen. Viele Katzen bewundern mich und fragen, wo ich mein Selbstbewusstsein herhole. Wie wickle ich z.B. im nullkommenix meine Dosis um den Finger? Nichts leichter als das! Ich teile mein Experten-Wissen völlig kostenlos. Kurz und knapp, da ich ja keine Zeit habe, wie ich anfangs schon erwähnt habe. Erwartet bitte keine langen Ausführungen. Sie kommen nicht. Ich halte mich kurz und knapp. Samtpfote drauf!

1. Tipp: Große Augen – Große Wirkung

Die Fotos sind meine offiziellen Bewerbungsbilder gewesen, um mir neues Personal zu sichern. Meine leiblichen Eltern habe ich leider nicht kennengelernt. Tragisch? Absolut. Und genau hier kommen meine Augen ins Spiel. Schau sie Dir genau an! Zum Hinschmelzen, nicht wahr?

Ich mache die Pupillen extra groß, starre leicht verloren in die Gegend und sende unterschwellige Signale wie:
„Ich bin winzig. Ich bin allein. Und ohne dich völlig verloren.“ (fehlt noch: seufz und schnief)

Fazit: Es funktioniert! Und zwar immer wieder!!!

2. Tipp – Ignoriere konsequent alles, was Dich nicht interessiert

Nichts schreit mehr – Ich bin mir meiner selbst sicher – als gezieltes Desinteresse

Rufen? Stell Dich taub.
Spielzeug? Vielleicht später, auch wenn es Dich noch so reizt.
Das Service-Personal hat gerade wichtige Briefe zu tippen? Jetzt erst recht auf die Tastatur setzen und süß gucken. Schließlich gibt es nichts wichtigeres, als mich!

Fazit: Über Jahre erprobt bei meinen Dosis. Ich bin Chef und mein Personal spurt. Ich entscheide, wann ich bereit für´s Spielen bin oder auf Zurufen komme.

3. Tipp – Reden, bis jemand reagiert


Ich maunze nicht.
Ich halte Vorträge!

Morgens vor der Schlafzimmertür.
Verschiedene Töne, verschiedene Forderungen.

Fazit: Irgendwann steht ihr auf! Immer!!

4. Tipp – Sag..ähm..miau klar, was Du willst

Ich will Wurst? Ich gehe zum Kühlschrank.
Ich will hoch? Ich bin plötzlich sehr schwer.

Ich will etwas nicht? Dann mache ich es auch nicht! Ende der Diskussion.

Fazit: Sei strategisch und fordernd! Aber immer süß

5. Tipp – Bequemlichkeit geht über alles –
Lass Dich tragen


Arme der Menschen sind da, um Katzen zu tragen.
Den ganzen Tag!! Außer zur Futter-Zeit.

Wenn es unbequem wird, wechsle ich den Arm.
Oder den Menschen..

Fazit: Nutze günstige Transportwege – schone Deine Samptpfoten; Nicht vergessen: Belohne Deinen Dosi mit einem entzückenden Blick!

6. Tipp – Moooment mal, fällt Dir da auf der anderen Seite nicht auch was ein?? Lass mal lesen….

Verflixt, wie schnell die Zeit vergeht! Das waren also meine kürzesten Kurz-Tipps – Ich verabschiede mich

Liebe Katzen-Freunde – ob mit oder ohne Fell, mit oder ohne Schnurrhaare, hier enden meine heutigen Tipps für euch.

Ich hätte natürlich noch sehr viel mehr Weisheiten zu teilen, aber mein Terminkalender ist so prall gefüllt, dass ihr euch glücklich schätzen dürft, überhaupt diese exklusiven Ratschläge bekommen zu haben.

Sollte ich in den nächsten Wochen oder Monaten ein Schnurrhaar breit Zeit erübrigen können, lasse ich vielleicht noch ein paar weitere Geheimnisse meines großartigen Lebens folgen.

Aber nur – und wirklich nur – wenn ihr mir ein deutliches Miau dalasst.

Denn meine kostbare Zeit verschwende ich nicht.
Ich investiere sie. Wo? Na, In mich. 🐾

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