Historische Katzenliteratur online entdecken

Ich gebe es zu:
Eigentlich wollte ich nur ein bisschen durchs Internet streifen. Rein beruflich natürlich – schließlich muss jemand die Qualität des Katzencontents von oben überwachen.
Und dann bin ich über eine echte Schatzkiste gestolpert:
👉 Eine Sammlung historischer Katzenbücher im Internet Archive.
Alte Katzengeschichten, literarische Kuriositäten und überraschend viele deutsche Titel.
NACHTRAG 7.3.2026: Da gebe ich mir so eine Mühe und komme heute mit meiner Pfote zufällig auf den Link und sehe da nur noch eine leere Seite! Also neeeee…. jetzt bin ich aber enttäuscht und hab sogar ein Schnurrhaar verloren. Also keine 88 Bücher mehr! Tut mir leid! Nur noch der Link zu Buch 1 bis 3 stimmt noch…
Drei davon habe ich mir sofort geschnappt. Bildung geht schließlich vor – auch bei Katern mit Chefetage.
Okay, Kinders – legen wir gleich mal los mit einem kleinen Schatz aus 3 Büchern, mich aus den Wolken gehauen hat, so schön waren die:
1. „Kater Moritz kommt auf die Welt“ – Katzenkind mit Abenteuerpotenzial

Publiziert: 1987


Dieses Buch erzählt vom Start ins Katzenleben:
Neugier, erste Erfahrungen mit Menschen, kleine Missgeschicke und die große Entdeckung der Welt. Warmherzig, typisch spätes 20. Jahrhundert und eindeutig katzenfreundlich.
Mein Eindruck:
Ein solider Einstieg ins Katerdasein.
Ich persönlich habe das natürlich eleganter gelöst, aber nicht jeder wird als Genie geboren.
2. „Herzensleiden einer Englischen Katze“ – Katzenphilosophie seit 1837

Publiziert: 1837


Hier wird’s literarisch:
Balzac lässt eine Katze über Gefühle, Beziehungen und die seltsamen Gewohnheiten der Menschen reflektieren. Hinter der Tiergeschichte steckt feine Gesellschaftssatire.
Meine Analyse als Fachkater:
Schon 1837 wusste man:
Menschen sind kompliziert. Katzen nicht.
Wir wissen, was wir wollen – und bekommen es meistens auch. Pfote drauf!!
2. „Oh diese Katzen“ – Humorvolle Katzenbeobachtung

Publiziert: 1959


(Einstein fügt hinzu: Möchte ich nicht auf meiner Wolke begegnen…)
Erich Kästner nimmt das Zusammenleben mit Katzen humorvoll auseinander.
Liebevoll, ironisch und erstaunlich treffend. Man merkt: Der Mann hatte Ahnung vom Personal-Management.
Meine offenen Gedanken dazu:
„Eigenwillig“ nennen Menschen das gern.
Ich nenne es konsequente Selbstbestimmung mit Serviceanschluss.
Warum historische Katzenbücher heute noch Spaß machen?
Sie sind tatsächlich immer noch spannend:
Ob 1837 oder 1987 – Wir Katzen werden immer ähnlich beschrieben – wie z.B.:
- unabhängig
- charmant überlegen
- leicht missverstanden
- und natürlich absolut unverzichtbar
Kurz gesagt: zeitlose Qualität.
Fazit aus der obersten Regalreihe
Historische Katzenliteratur ist kein verstaubtes Hobby.
Man findet Humor, Zeitgeschichte und erstaunlich viele kluge Beobachtungen über das Verhältnis Mensch–Katze.
Oder einfacher formuliert:
👉 Katzen waren schon immer großartig. (Wer stimmt mir zu???) —> Antwort im Kommentar
👉 Und Menschen schon immer lernfähig. (Okay, war ein Witz…hihi) —-> Anderer Meinung? Schreib mir die unten im Kommentar! Vielleicht lasse ich mich von oben herab und antworte noch darauf…hihihi
Ich bleibe jedenfalls dran.
Irgendwo im Internet warten garantiert noch weitere literarische Katzenperlen – und jemand muss sie schließlich zuerst entdecken. Also bis demnächst….

Euer Einstein
(Leiter Recherche, erhöhte Sitzposition)
Unser himmlischer Autor Einstein




